Auf dieser Seite berichten wir regelmäßig über Aktivitäten des Vereins, seines Vorstandes, und andere, uns irgendwie erwähnenswert erscheinende Vorgänge, die unseren Tauchclub, oder das Tauchen im Allgemeinen betreffen.


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Nikolaus-Tauchgang am 2.Advent im Schnee

Pünktlich fiel der Schnee - zum traditionellen "Abtauchen" in unserem Haussee. Zum Glück war der See nicht zugefroren, sonst wäre diese Veranstaltung "ins Wasser gefallen" !
So gab es ein paar wunderschöne Fotos , und 3 abgehärtete Taucher wagten sich in die kalten Fluten. Natürlich nur, um sich hinterher guten Gewissens "aufwärmen" zu können, aber seht selbst:

 
   
 

 

 

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Auch in 2017 wieder :Schnorchelkurs der "Koralle"-Taucher beim Ferienspass der Stadt Ingelheim

Wie seit vielen Jahren, so auch in diesem Sommer, veranstalteten die Sporttaucher des Tauchclub Koralle Ingelheim e.V. wieder einen "Schnorchelkurs für Kids" in der Rheinwelle. Die gute Zusammenarbeit mit der Rheinwelle und der DLRG machten in diesem Jahr erstmals die Benutzung von 2 Bahnen im Sportbecken möglich. Damit konnte die steigende Nachfrage gut abgedeckt werden. 16 Kinder hatten sich im Ferienspass der Stadt Ingelheim für den Kurs angemeldet.
Da war ganz schön was los im Becken. Jeweils ein erfahrener Taucher übte mit max. 4 Kindern den richtigen Umgang mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen. Es wurde weit-, tief- und auf Zeit getaucht. Alles auf spielerische Weise und so, dass es
allen Beteiligten Spaß machte. Am letzten Trainingsabend gab es dann den von allen heiß ersehnten Höhepunkt. Die Kids durften am Presslufttauchgerät nuckeln. Jeweils ein Gerätetaucher tauchte mit einem Kind hinab in die Tiefe der Rheinwelle und drehte ein paar Runden. Manch einer der kleinen Begleiter wäre gern noch länger unten geblieben, so groß war die Begeisterung.
Grund genug für eine Wiederholung im nächsten Jahr.

   
   

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Antauchen 2017 am 1.Mai

Selten hatten wir am 1. Mai ein derart ungemütliches Wetter  - nach einem sonnigen 30.April war es tags darauf nur noch kalt und naß. Bei etwa 10° Außentemperatur regnete es fast ununterbrochen, und trotzdem fanden knapp 20 Mitglieder den Weg zum IKA-See. Allerdings waren nur 3 davon so kühn, in die Fluten zu steigen. Jürgen wäre wohl notfalls auch alleine getaucht, denn es war sein 500.TG, und er hatte eine speziell für dieses Ereignis von seiner Elke gebackene Eierlikörtorte dabei. Deshalb durfte der Tauchgang keinesfalls ausfallen !
Nach dem etwa 45-minütigen Tauchgang von Jürgen, Helmut und Dominik wurde dann die Jubiläumstorte angeschnitten, und -neben Kaffee - gab es auch Secco vom Harry und ein paar Flaschen "Früh-Kölsch" von Helmut ! Das Kuchenbuffet war vom Feinsten, ich kann mich an keine Clubveranstaltung erinnern, bei der es so eine große Auswahl an Torten gab - wir hätten damit jeder Konditorei in Ingelheim und Umgebung Konkurrenz machen können !
Angesichts der ungemütlichen Wetterlage wurde allerdings auf das gemeinsame Grillen am See verzichtet , und am frühen Nachmittag löste sich die Versammlung wieder auf. Einige Korallen werden am Abend sicherlich den heimischen Grill auf der - hoffentlich überdachten - Terasse anwerfen, um das speziell für den heutigen Tag eingekaufte Grillgut doch noch genießen zu können !
Nächstes Jahr wird bestimmt das Wetter wieder besser - dann gibt es vielleicht mehr Taucher und weniger Torten :-)
stb


 
    
                             
   

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KulTour 2016, eine feucht-fröhliche Jubiläumstour durch Ober-Ingelheim

Es sollte zum 50zig-jährigen Jubiläum des Tauchclubs eine besondere Tour werden und wegen der Verbundenheit der Taucher zu Ingelheim eben auch in Ingelheim stattfinden. Es sollte keine „normale“ Stadführung werden. Und das war es dann auch ganz und gar nicht.

Los ging’s beim Weingut Dautermann mitten in der Ober-Ingelheimer Altstadt. Dort hatten sich bereits die Rotweinhoheiten und der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim eingefunden. Eigentlich genau der passende Rahmen uns zu empfangen. Sie waren allerdings nicht da um uns zu gratulieren sondern wegen der Präsentation eines ganz besonderen Tröpfchens, dem „Vinum Caroli“. Ein Spätburgunder hergestellt nach mittelalterlicher Rezeptur entsprechend der Landesgüterverordnung Karls des Großen. Und da waren wir schon mitten drin im Thema unserer Tour. „Wein und Recht in alten Mauern“ geführt von einem echten Kenner der Materie, von Dr. Günter Weis, seines Zeichens Kultur- und Weinbotschafter von Rheinhessen.

Nach der Verköstigung des leckeren, korallenroten Tropfens durften wir noch den Dautermann’schen Secco und Winzersekt probieren. Nachdem Herr Dr. Weis uns alle eingesammelt hatten, bekam jeder erst mal sein persönliches Probierglas. Und dann ging‘s los. Die Stiegelgasse entlang mit Erklärungen warum Ingelheim ein so wichtiger Marktflecken war und wir merkten uns die Zahl 1400. Weiter ging’s durchs Stiegelgässer Tor und wir wissen jetzt auch warum es so heißt. Hinauf entlang der alten Stadtmauer und wir lernten, dass die runden Türme mit den Kegeldächern keine Trulli’s waren sondern zu der Wehranlage gehörten. Soweit erst mal zu den alten Mauern.

Dann gab’s die kleine Seccokunde eingeleitet durch einen alkoholfreien erfrischenden Traubensecco. Während der Verkostung erfuhren wir warum es in deutschen Landen keinen Prosecco sondern nur XYZ- Seccos gibt und wie das spritzige Geblubber in den selbigen kommt. Weiter ging die kurzweilige Tour vorbei am alten E-Werk mit nächstem Vorlesungsstopp am „Kuchenblech“ hinter der Burgkirche. Hier  erklärte der von uns mittlerweile uneingeschränkt anerkannte Experte in lustiger und geselliger Weise interessantes zu Weinrecht und Sektherstellung. Immer mit  gefülltem Probierglas lauschte die Gruppe den Ausführungen, diskutierte weinlaunig mit und wir fanden sogar einen Zusammenhang zwischen Tauchen und Sektsteuer. Weiter im Bereich der Burgkirche folgten 3 weitere Stopps wo wir auch noch eine praktische Übung vollbrachten. Aus Weiß mach Rot. Ein Weißwein verwandelte sich vor unseren Augen in Rotwein und änderte dabei kaum seinen Geschmack. Das war dann zwar eher nicht ganz rechtens, aber es hat allen einen riesen Spaß gemacht.

Zum krönenden Ende der Tour, die auch noch hätte länger dauern können, gab‘s am Ober-Ingelheimer Marktplatz noch einen unglaublich süffigen Mispellikör. Bevor es zum gemütlichen Ausklang in Restaurant „Henry’s“ ging.

Die  fast 20-köpfige Gruppe war begeistert von der Art und Weise wie Herr Dr. Weis uns das Thema vermittelte.  Feucht-fröhlich, dennoch mit dem nötigen Ernst, manchmal mit einem verschmitzten Zwinkern in den Augen, hat er uns ein Thema näher gebracht, dass ein echter Ingelheimer kennen sollte.

Wer mehr über Herrn Dr. Günter Weis erfahren möchte, sollte hier mal rein schauen:     http://familie-weis.eu/guenter/index.htm


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 Tauchclub Koralle veranstaltet wieder Schnorchelkurs für Kids

Seit Jahrzehnten im Angebot des Ferienpasses und immer noch beliebt

Fast 30 Jahren gibt es ihn jetzt schon, den Kinderschnorchelkurs im Rahmen des Ferienpasses für die Ingelheimer Schulkinder. Was im Ingelheimer Freibad begann, wird nun seit Bestehen der Rheinwelle Jahr für Jahr fortgesetzt. Nicht nur die Kinder, auch die Betreuer freuen sich, in der Rheinwelle witterungsunabhängig den Spaß im und unter Wasser zu genießen. Wie immer war der Kurs auch dieses Mal schnell ausgebucht. Die Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren wurden an 3 Abenden von qualifizierten Sporttauchern des Ingelheimer Tauchclub Koralle in die Geheimnisse des Flossenschwimmens und in den Umgang mit Taucherbrille und Schnorchel eingewiesen. Neben dem korrekten Flossenschlag gab es erste Übungen zum Luftanhalten. So schafften es manche Kids im Laufe der Übungsabende durch das gesamte Becken zu tauchen oder Gegenstände aus der Sprunggrube wieder an die Wasseroberfläche zu befördern. Aber auch die Sicherheit sollte nicht zu kurz kommen. So war mancher der jungen Teilnehmer überrascht, dass er in der Lage war seinen Partner im Falle einer Erschöpfung auch mal durchs ganze Becken zum rettenden Rand zu schleppen. Seit einigen Jahren überraschen die Betreuer des Kurses ihre jugendlichen Teilnehmer mit einer ganz besonderen Belohnung. Die allesamt sehr erfahrenen Taucher schweben mit ihren Schützlingen durch die Tiefen der Rheinwelle. Die kleinen Taucher atmen dabei aus dem Atemgerät ihrer großen Partner und genießen dabei mit ganz großen Augen die Freiheit unter Wasser. Quasi ein Huckepacktauchgang. Am Ende blickt man nicht nur in glückliche Kinderaugen sondern auch zufrieden „alte Hasen“, denen es auch diesmal wieder richtig Spaß gemacht hat. Unterstützt wird die Aktivität seitens des Teams der Rheinwelle und in diesem Jahr erstmals von Rettungsschwimmern der DLRG Ingelheim, die zur allgemeinen Sicherheit aller Teilnehmer das Treiben im Wasser beobachteten. Allen helfenden Personen sei an dieser Stelle großes Lob und Dank ausgesprochen – bis zum nächsten Jahr.

                    


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50 Jahre Tauchclub Koralle Ingelheim e.V.   05.2016

Und hier der Artikel aus der Allgemeinen Zeitung vom 8.6.2016:

 



Hier ein erster Artikel zu unserem Vereinsjubiläum aus dem Ingelheimer Wochenblatt:


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Im Gänsemarsch durchs Zick-Zack- Gässchen

KulTour 2015 in Gau-Algesheim  11.2015

„Das hätte ich hier nie erwartet“ und ähnlich Bemerkungen waren während unserer Kultour durch Gau-Algesheim am Toten Sonntag immer wieder zu hören. Wer immer auch die Verantwortung fürs Wetter hat, hat es wiedermal gut gemeint mit den Kulturinteressierten Korallen. Eine Gruppe von 20 Personen hatte sich (fast) pünktlich um 15 Uhr auf dem Marktplatz am Brunnen versammelt. Nach kurzer Ansprache und Vorstellung ging es direkt in die Vergangenheit der Stadt. Bekannt ist den meisten, dass Gau-Algesheim eine recht große Kirche hat und ein Schloss…..da hört es dann aber auch auf. Grund dafür: die „Schätzchen“ liegen im Verborgenen und wollen entdeckt werden. Da ist es gut wenn man einen Führer hat der sein ganzes bisheriges Leben in Gau-Algesheim verbracht hat und die Stadtgeschichte besten kennt. Durch verwinkelte Gässchen geht es von einem Kleinod zum nächsten. Immer wieder verwunderte Blicke, was alles in den Seitenstraßen um den Marktplatz herum zu finden ist. Natürlich darf die katholische Kirche im Zentrum der Stadt nicht fehlen. Von Kleinod kann man hier nicht mehr reden. Die seit Jahren laufende Renovierung des Gebäudes ist fast abgeschlossen und so ist beim Betreten des Kirchenschiffs so manches „Wow“ zu hören. Hier hat das Kunsthandwerk ganze Arbeit geleistet. Alles erstrahlt in bemerkenswertem Glanz. Die Wanddekoration und Fenstergemälde gieren förmlich um die Gunst der Betrachter. Hinter all der Pracht steckt modernste Gebäudetechnik, angefangen bei der Wandheizung, die durch einen Pelletofen betrieben wird bis hin zur Lichtechnik, die den Besucher in jede mögliche Stimmung versetzen kann. Hier lohnt sicher ein späterer Besuch während einer Messe oder einem Orgelkonzert. Sicher ein echter Kunstgenuss. Auch die äußere Erscheinung des Kirchenbaues ist sehr beeindruckend. Das gesamte Dach, auch das imposante Dach des Turmes, wurde neu mit Naturschiefer eingedeckt und glänzte am Sonntag von seiner besten Seite im Sonnenlicht. Besonders zu bemerken ist, dass ein nicht unbeachtlicher Teil der Renovierungskosten durch Spenden finanziert wurde. Hut ab….

Der zweite Teil der Kultour fand im einzigen und einzigartigen Museum seiner Art, dem rheinhessischen Fahrradmuseum statt. Die pure Existenz dieser Einrichtung war bis dato den meisten unbekannt. Im wesentliche wird die gesamte Geschichte des Fahrrades vom hölzernen Laufrad über das uns allen vertraute „Bonanzarad“ (natürlich mit Fuchsschwanz) bis zur ultraleichten Rennmaschine gezeigt. Ersteres konnten ganz Verwegene im Hof probefahren. Eine interessante Führung mit allerlei Informationen und Anekdoten aufgelockert wurde uns zuteil. Auch Kurioses und Künstlerisches wird dargeboten, rundet die kleine aber feine Ausstellung ab. Am Ende gab es noch ein Video zur Rolle der Adam Opel AG in Rüsselsheim in der Entwicklung des Fahrrades und der Industrialisierung der Fertigung. Vielen, auch mir als eingefleischter Opeler, unbekannte Informationen. Würden wir noch Fahrräder bauen, wäre es ein netter Werbefilm gewesen. Ein Besuch des Museums ist unbedingt zu empfehlen.

Zum Ende, der dritte Teil, Ausklang bei gut bürgerlichen Speisen und Getränken im Restaurant Schloss Ardeck.

Insgesamt war das die 7. KulTour. Und ich glaube es ist im Sinne aller, die an dieser Art von „Tauchvergnügen in die Vergangenheit“ teilnahmen, wenn wir die Serie fortsetzen. Die Herausforderung wird allerdings von Jahr zu Jahr größer ein Thema in der näheren Umgebung zu finden. Vorschläge sind gerne willkommen.

 

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Erst Schnorcheln, dann Abtauchen

TC Koralle veranstalten wieder Schnorchelkurs für Ingelheimer Ferienpass-Kinder 07.2015

Der Tauchclub Koralle Ingelheim e.V. veranstaltete auch in diesem Sommer seinen beliebten Kinderschnorchelkurs für die Ingelheimer Ferienkinder. Die seit den Mitte der 80iger Jahre jährlich durchgeführte Veranstaltung erfreut sich einer kontinuierlichen Beliebtheit. So auch in diesem Jahr. Ziel der Veranstaltung ist es, den Kindern den sicheren Umgang mit der Schnorchelausrüstung nahe zu bringen. Zwölf Kinder schnorchelten und tauchten an 3 Abenden mit großer Begeisterung und viel Spaß. Und alle wussten, dass sie am 3 Abend etwas Besonderes erwartet. An diesem Abend kommt es zum Höhepunkt der Veranstaltung. Das gesamte Trainingsprogramm umfasst Grundkenntnisse der Schnorcheltechnik und das Schwimmen mit Flossen. Die jungen Tauchanwärter machten Übungen wie schnorcheln in verschiedenen Schwimmlagen, Strecken- Zeit- und Tieftauchen. Auch das Abschleppen eines erschöpften Partners stand auf dem Programm. So manches Kind kann die erlernten Fähigkeiten noch im bevorstehenden Sommerurlaub umsetzen und wird sicher noch mehr Spaß am nassen Element haben. Am letzten Abend war es dann soweit. Nachdem alle Übungen noch einmal abschließend wiederholt wurden und, wie kann es anders sein, mit Bravour gemeistert wurden, war es dann soweit. Gemeinsam mit den erfahrenen Tauchern der Koralle wurde in die „Tiefen“ der Rheinwelle abgetaucht. Mit jedem Atemzug aus dem Tauchgerät bekamen die Kinder mehr Sicherheit. So schwebten sie mit ihrem erwachsenen Buddy schwerelos kreuz und quer, auf und ab durch das Sportbecken. Ein paar unvergessliche Minuten, die viel zu schnell vergingen. Und wieder war es der begeisterte Gesichtsausdruck der Kinder, der die „alten Hasen“ immer wieder überzeugt auch im nächsten Jahr den Kurs fortzusetzen.  

Für das Zustandekommen der Ferienaktivität bedanken sich die Taucher und natürlich die Kinder besonders bei den Teams des Jugendamtes und der Rheinwelle für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.  WM

bulletKulTour 2014 - Standrundgang durch Bingen   11.2014

Man kann es schon fast als Tradition bezeichnen :  die „KulTour“ am Totensonntag. Zum sechsten Mal in Folge trafen sich die Interessierten Tauchclubmitglieder mit Partnern zu einem kulturellen Spaziergang. Diesmal sollte es Bingen sein. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung waren einige der Teilnehmer gespannt, was Bingen den überhaupt zu bieten hätte. Was dann heraus kam war doch überraschend. Unser Stadtführer erwartete uns im Museum am Strom. Hier gab es einen interessanten Einblick in das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen in der ihr eigens gewidmeten Abteilung im Museum. Schnell war allen klar, hier muss man nochmal her, um das im Überblick gesehene zu vertiefen. Ganz zu schweigen von den Bereichen, die wir nicht gesehen haben. Im Anschluss ging es durch die Binger Innenstadt, die wegen mehrmaliger Zerstörung in den letzten Jahrhunderten nicht mehr allzu viel zu bieten hat. Unser Führer verstand es trotzdem uns anhand von Skizzen einen Eindruck der durchaus wichtigen Stadt an der strategisch interessanten Nahemündung zu vermitteln. Nach einem Abstecher in die modern gestaltetet Kapelle des Heilig-Geist Hospitals mit seinem außergewöhnlichen Altarbildnis ging es durch den Burggraben hinauf auf die Burg Klopp. Von hier hatten wir dann leider einen etwas durch den Nebel eingeschränkten Blick hinunter auf Bingen, die Nahe und den Rhein. Auch hier gab es einiges an Geschichte und Geschichten zu hören. Binger Historie auf interessante und kurzweilige Art von einem der sich ziemlich gut auskennt und es auch vermitteln kann. Hinunter führte der Weg über die lange Treppe zum Bürgermeister-Neff-Platz, vorbei an den größten Sünden der Binger Stadtsanierung. Wo einst das Rathaus stand, verschandelt jetzt ein „moderner Zweckbau“ die Innenstadt. Das ehemalige und so erfolglose Karstadt Gebäude bietet einen trostlosen Anblick und der auf großen Tafeln gezeigte Sanierungsplan lässt keinen Raum für rheinische Gemütlichkeit. Der Rundgang endete in der beeindruckenden Basilika St. Martin. Hier trennten wir uns von unserem Stadtführer, dem so mancher Teilnehmer noch gerne länger zugehört hätte. Bingen strotzt nicht mit viel und offensichtlichem Altertum. Hier liegen die Schätze im Verborgenen und man muss sie entdecken oder man bekommt sie, so wie wir, gezeigt.

 Zum wärmenden und stärkenden Abschluss begab sich die interessierte Gruppe dann noch ins Traditionshaus Café Röthgen. Bei Kaffee und Kuchen war man sich einig, dass auch diese KulTour am nebligen Totensonntag wieder gelohnt hat.