Auf dieser Seite berichten wir regelmäßig über Aktivitäten des Vereins, seines Vorstandes, und andere, uns irgendwie erwähnenswert erscheinende Vorgänge, die unseren Tauchclub, oder das Tauchen im Allgemeinen betreffen.


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Antauchen 2017 am 1.Mai

Selten hatten wir am 1. Mai ein derart ungemütliches Wetter  - nach einem sonnigen 30.April war es tags darauf nur noch kalt und naß. Bei etwa 10° Außentemperatur regnete es fast ununterbrochen, und trotzdem fanden knapp 20 Mitglieder den Weg zum IKA-See. Allerdings waren nur 3 davon so kühn, in die Fluten zu steigen. Jürgen wäre wohl notfalls auch alleine getaucht, denn es war sein 500.TG, und er hatte eine speziell für dieses Ereignis von seiner Elke gebackene Eierlikörtorte dabei. Deshalb durfte der Tauchgang keinesfalls ausfallen !
Nach dem etwa 45-minütigen Tauchgang von Jürgen, Helmut und Dominik wurde dann die Jubiläumstorte angeschnitten, und -neben Kaffee - gab es auch Secco vom Harry und ein paar Flaschen "Früh-Kölsch" von Helmut ! Das Kuchenbuffet war vom Feinsten, ich kann mich an keine Clubveranstaltung erinnern, bei der es so eine große Auswahl an Torten gab - wir hätten damit jeder Konditorei in Ingelheim und Umgebung Konkurrenz machen können !
Angesichts der ungemütlichen Wetterlage wurde allerdings auf das gemeinsame Grillen am See verzichtet , und am frühen Nachmittag löste sich die Versammlung wieder auf. Einige Korallen werden am Abend sicherlich den heimischen Grill auf der - hoffentlich überdachten - Terasse anwerfen, um das speziell für den heutigen Tag eingekaufte Grillgut doch noch genießen zu können !
Nächstes Jahr wird bestimmt das Wetter wieder besser - dann gibt es vielleicht mehr Taucher und weniger Torten :-)
stb


 
    
                             
   

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KulTour 2016, eine feucht-fröhliche Jubiläumstour durch Ober-Ingelheim

Es sollte zum 50zig-jährigen Jubiläum des Tauchclubs eine besondere Tour werden und wegen der Verbundenheit der Taucher zu Ingelheim eben auch in Ingelheim stattfinden. Es sollte keine „normale“ Stadführung werden. Und das war es dann auch ganz und gar nicht.

Los ging’s beim Weingut Dautermann mitten in der Ober-Ingelheimer Altstadt. Dort hatten sich bereits die Rotweinhoheiten und der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim eingefunden. Eigentlich genau der passende Rahmen uns zu empfangen. Sie waren allerdings nicht da um uns zu gratulieren sondern wegen der Präsentation eines ganz besonderen Tröpfchens, dem „Vinum Caroli“. Ein Spätburgunder hergestellt nach mittelalterlicher Rezeptur entsprechend der Landesgüterverordnung Karls des Großen. Und da waren wir schon mitten drin im Thema unserer Tour. „Wein und Recht in alten Mauern“ geführt von einem echten Kenner der Materie, von Dr. Günter Weis, seines Zeichens Kultur- und Weinbotschafter von Rheinhessen.

Nach der Verköstigung des leckeren, korallenroten Tropfens durften wir noch den Dautermann’schen Secco und Winzersekt probieren. Nachdem Herr Dr. Weis uns alle eingesammelt hatten, bekam jeder erst mal sein persönliches Probierglas. Und dann ging‘s los. Die Stiegelgasse entlang mit Erklärungen warum Ingelheim ein so wichtiger Marktflecken war und wir merkten uns die Zahl 1400. Weiter ging’s durchs Stiegelgässer Tor und wir wissen jetzt auch warum es so heißt. Hinauf entlang der alten Stadtmauer und wir lernten, dass die runden Türme mit den Kegeldächern keine Trulli’s waren sondern zu der Wehranlage gehörten. Soweit erst mal zu den alten Mauern.

Dann gab’s die kleine Seccokunde eingeleitet durch einen alkoholfreien erfrischenden Traubensecco. Während der Verkostung erfuhren wir warum es in deutschen Landen keinen Prosecco sonder nur XYZ- Seccos gibt und wie das spritzige Geblubber in den selbigen kommt. Weiter ging die kurzweilige Tour vorbei am alten E-Werk mit nächstem Vorlesungsstopp am „Kuchenblech“ hinter der Burgkirche. Hier  erklärte der von uns mittlerweile uneingeschränkt anerkannte Experte in lustiger und geselliger Weise interessantes zu Weinrecht und Sektherstellung. Immer mit  gefülltem Probierglas lauschte die Gruppe den Ausführungen, diskutierte weinlaunig mit und wir fanden sogar einen Zusammenhang zwischen Tauchen und Sektsteuer. Weiter im Bereich der Burgkirche folgten 3 weitere Stopps wo wir auch noch eine praktische Übung vollbrachten. Aus Weiß mach Rot. Ein Weißwein verwandelte sich vor unseren Augen in Rotwein und änderte dabei kaum seinen Geschmack. Das war dann zwar eher nicht ganz rechtens, aber es hat allen einen riesen Spaß gemacht.

Zum krönenden Ende der Tour, die auch noch hätte länger dauern können, gab‘s am Ober-Ingelheimer Marktplatz noch einen unglaublich süffigen Mispellikör. Bevor es zum gemütlichen Ausklang in Restaurant „Henry’s“ ging.

Die  fast 20-köpfige Gruppe war begeistert von der Art und Weise wie Herr Dr. Weis uns das Thema vermittelte.  Feucht-fröhlich, dennoch mit dem nötigen Ernst, manchmal mit einem verschmitzten Zwinkern in den Augen, hat er uns ein Thema näher gebracht, dass ein echter Ingelheimer kennen sollte.

Wer mehr über Herrn Dr. Günter Weis erfahren möchte, sollte hier mal rein schauen:     http://familie-weis.eu/guenter/index.htm


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 Tauchclub Koralle veranstaltet wieder Schnorchelkurs für Kids

Seit Jahrzehnten im Angebot des Ferienpasses und immer noch beliebt

Fast 30 Jahren gibt es ihn jetzt schon, den Kinderschnorchelkurs im Rahmen des Ferienpasses für die Ingelheimer Schulkinder. Was im Ingelheimer Freibad begann, wird nun seit Bestehen der Rheinwelle Jahr für Jahr fortgesetzt. Nicht nur die Kinder, auch die Betreuer freuen sich, in der Rheinwelle witterungsunabhängig den Spaß im und unter Wasser zu genießen. Wie immer war der Kurs auch dieses Mal schnell ausgebucht. Die Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren wurden an 3 Abenden von qualifizierten Sporttauchern des Ingelheimer Tauchclub Koralle in die Geheimnisse des Flossenschwimmens und in den Umgang mit Taucherbrille und Schnorchel eingewiesen. Neben dem korrekten Flossenschlag gab es erste Übungen zum Luftanhalten. So schafften es manche Kids im Laufe der Übungsabende durch das gesamte Becken zu tauchen oder Gegenstände aus der Sprunggrube wieder an die Wasseroberfläche zu befördern. Aber auch die Sicherheit sollte nicht zu kurz kommen. So war mancher der jungen Teilnehmer überrascht, dass er in der Lage war seinen Partner im Falle einer Erschöpfung auch mal durchs ganze Becken zum rettenden Rand zu schleppen. Seit einigen Jahren überraschen die Betreuer des Kurses ihre jugendlichen Teilnehmer mit einer ganz besonderen Belohnung. Die allesamt sehr erfahrenen Taucher schweben mit ihren Schützlingen durch die Tiefen der Rheinwelle. Die kleinen Taucher atmen dabei aus dem Atemgerät ihrer großen Partner und genießen dabei mit ganz großen Augen die Freiheit unter Wasser. Quasi ein Huckepacktauchgang. Am Ende blickt man nicht nur in glückliche Kinderaugen sondern auch zufrieden „alte Hasen“, denen es auch diesmal wieder richtig Spaß gemacht hat. Unterstützt wird die Aktivität seitens des Teams der Rheinwelle und in diesem Jahr erstmals von Rettungsschwimmern der DLRG Ingelheim, die zur allgemeinen Sicherheit aller Teilnehmer das Treiben im Wasser beobachteten. Allen helfenden Personen sei an dieser Stelle großes Lob und Dank ausgesprochen – bis zum nächsten Jahr.

                    


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50 Jahre Tauchclub Koralle Ingelheim e.V.   05.2016

Und hier der Artikel aus der Allgemeinen Zeitung vom 8.6.2016:

 



Hier ein erster Artikel zu unserem Vereinsjubiläum aus dem Ingelheimer Wochenblatt:


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Im Gänsemarsch durchs Zick-Zack- Gässchen

KulTour 2015 in Gau-Algesheim  11.2015

„Das hätte ich hier nie erwartet“ und ähnlich Bemerkungen waren während unserer Kultour durch Gau-Algesheim am Toten Sonntag immer wieder zu hören. Wer immer auch die Verantwortung fürs Wetter hat, hat es wiedermal gut gemeint mit den Kulturinteressierten Korallen. Eine Gruppe von 20 Personen hatte sich (fast) pünktlich um 15 Uhr auf dem Marktplatz am Brunnen versammelt. Nach kurzer Ansprache und Vorstellung ging es direkt in die Vergangenheit der Stadt. Bekannt ist den meisten, dass Gau-Algesheim eine recht große Kirche hat und ein Schloss…..da hört es dann aber auch auf. Grund dafür: die „Schätzchen“ liegen im Verborgenen und wollen entdeckt werden. Da ist es gut wenn man einen Führer hat der sein ganzes bisheriges Leben in Gau-Algesheim verbracht hat und die Stadtgeschichte besten kennt. Durch verwinkelte Gässchen geht es von einem Kleinod zum nächsten. Immer wieder verwunderte Blicke, was alles in den Seitenstraßen um den Marktplatz herum zu finden ist. Natürlich darf die katholische Kirche im Zentrum der Stadt nicht fehlen. Von Kleinod kann man hier nicht mehr reden. Die seit Jahren laufende Renovierung des Gebäudes ist fast abgeschlossen und so ist beim Betreten des Kirchenschiffs so manches „Wow“ zu hören. Hier hat das Kunsthandwerk ganze Arbeit geleistet. Alles erstrahlt in bemerkenswertem Glanz. Die Wanddekoration und Fenstergemälde gieren förmlich um die Gunst der Betrachter. Hinter all der Pracht steckt modernste Gebäudetechnik, angefangen bei der Wandheizung, die durch einen Pelletofen betrieben wird bis hin zur Lichtechnik, die den Besucher in jede mögliche Stimmung versetzen kann. Hier lohnt sicher ein späterer Besuch während einer Messe oder einem Orgelkonzert. Sicher ein echter Kunstgenuss. Auch die äußere Erscheinung des Kirchenbaues ist sehr beeindruckend. Das gesamte Dach, auch das imposante Dach des Turmes, wurde neu mit Naturschiefer eingedeckt und glänzte am Sonntag von seiner besten Seite im Sonnenlicht. Besonders zu bemerken ist, dass ein nicht unbeachtlicher Teil der Renovierungskosten durch Spenden finanziert wurde. Hut ab….

Der zweite Teil der Kultour fand im einzigen und einzigartigen Museum seiner Art, dem rheinhessischen Fahrradmuseum statt. Die pure Existenz dieser Einrichtung war bis dato den meisten unbekannt. Im wesentliche wird die gesamte Geschichte des Fahrrades vom hölzernen Laufrad über das uns allen vertraute „Bonanzarad“ (natürlich mit Fuchsschwanz) bis zur ultraleichten Rennmaschine gezeigt. Ersteres konnten ganz Verwegene im Hof probefahren. Eine interessante Führung mit allerlei Informationen und Anekdoten aufgelockert wurde uns zuteil. Auch Kurioses und Künstlerisches wird dargeboten, rundet die kleine aber feine Ausstellung ab. Am Ende gab es noch ein Video zur Rolle der Adam Opel AG in Rüsselsheim in der Entwicklung des Fahrrades und der Industrialisierung der Fertigung. Vielen, auch mir als eingefleischter Opeler, unbekannte Informationen. Würden wir noch Fahrräder bauen, wäre es ein netter Werbefilm gewesen. Ein Besuch des Museums ist unbedingt zu empfehlen.

Zum Ende, der dritte Teil, Ausklang bei gut bürgerlichen Speisen und Getränken im Restaurant Schloss Ardeck.

Insgesamt war das die 7. KulTour. Und ich glaube es ist im Sinne aller, die an dieser Art von „Tauchvergnügen in die Vergangenheit“ teilnahmen, wenn wir die Serie fortsetzen. Die Herausforderung wird allerdings von Jahr zu Jahr größer ein Thema in der näheren Umgebung zu finden. Vorschläge sind gerne willkommen.

 

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Erst Schnorcheln, dann Abtauchen

TC Koralle veranstalten wieder Schnorchelkurs für Ingelheimer Ferienpass-Kinder 07.2015

Der Tauchclub Koralle Ingelheim e.V. veranstaltete auch in diesem Sommer seinen beliebten Kinderschnorchelkurs für die Ingelheimer Ferienkinder. Die seit den Mitte der 80iger Jahre jährlich durchgeführte Veranstaltung erfreut sich einer kontinuierlichen Beliebtheit. So auch in diesem Jahr. Ziel der Veranstaltung ist es, den Kindern den sicheren Umgang mit der Schnorchelausrüstung nahe zu bringen. Zwölf Kinder schnorchelten und tauchten an 3 Abenden mit großer Begeisterung und viel Spaß. Und alle wussten, dass sie am 3 Abend etwas Besonderes erwartet. An diesem Abend kommt es zum Höhepunkt der Veranstaltung. Das gesamte Trainingsprogramm umfasst Grundkenntnisse der Schnorcheltechnik und das Schwimmen mit Flossen. Die jungen Tauchanwärter machten Übungen wie schnorcheln in verschiedenen Schwimmlagen, Strecken- Zeit- und Tieftauchen. Auch das Abschleppen eines erschöpften Partners stand auf dem Programm. So manches Kind kann die erlernten Fähigkeiten noch im bevorstehenden Sommerurlaub umsetzen und wird sicher noch mehr Spaß am nassen Element haben. Am letzten Abend war es dann soweit. Nachdem alle Übungen noch einmal abschließend wiederholt wurden und, wie kann es anders sein, mit Bravour gemeistert wurden, war es dann soweit. Gemeinsam mit den erfahrenen Tauchern der Koralle wurde in die „Tiefen“ der Rheinwelle abgetaucht. Mit jedem Atemzug aus dem Tauchgerät bekamen die Kinder mehr Sicherheit. So schwebten sie mit ihrem erwachsenen Buddy schwerelos kreuz und quer, auf und ab durch das Sportbecken. Ein paar unvergessliche Minuten, die viel zu schnell vergingen. Und wieder war es der begeisterte Gesichtsausdruck der Kinder, der die „alten Hasen“ immer wieder überzeugt auch im nächsten Jahr den Kurs fortzusetzen.  

Für das Zustandekommen der Ferienaktivität bedanken sich die Taucher und natürlich die Kinder besonders bei den Teams des Jugendamtes und der Rheinwelle für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.  WM

bulletKulTour 2014 - Standrundgang durch Bingen   11.2014

Man kann es schon fast als Tradition bezeichnen :  die „KulTour“ am Totensonntag. Zum sechsten Mal in Folge trafen sich die Interessierten Tauchclubmitglieder mit Partnern zu einem kulturellen Spaziergang. Diesmal sollte es Bingen sein. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung waren einige der Teilnehmer gespannt, was Bingen den überhaupt zu bieten hätte. Was dann heraus kam war doch überraschend. Unser Stadtführer erwartete uns im Museum am Strom. Hier gab es einen interessanten Einblick in das Leben und Wirken der Hildegard von Bingen in der ihr eigens gewidmeten Abteilung im Museum. Schnell war allen klar, hier muss man nochmal her, um das im Überblick gesehene zu vertiefen. Ganz zu schweigen von den Bereichen, die wir nicht gesehen haben. Im Anschluss ging es durch die Binger Innenstadt, die wegen mehrmaliger Zerstörung in den letzten Jahrhunderten nicht mehr allzu viel zu bieten hat. Unser Führer verstand es trotzdem uns anhand von Skizzen einen Eindruck der durchaus wichtigen Stadt an der strategisch interessanten Nahemündung zu vermitteln. Nach einem Abstecher in die modern gestaltetet Kapelle des Heilig-Geist Hospitals mit seinem außergewöhnlichen Altarbildnis ging es durch den Burggraben hinauf auf die Burg Klopp. Von hier hatten wir dann leider einen etwas durch den Nebel eingeschränkten Blick hinunter auf Bingen, die Nahe und den Rhein. Auch hier gab es einiges an Geschichte und Geschichten zu hören. Binger Historie auf interessante und kurzweilige Art von einem der sich ziemlich gut auskennt und es auch vermitteln kann. Hinunter führte der Weg über die lange Treppe zum Bürgermeister-Neff-Platz, vorbei an den größten Sünden der Binger Stadtsanierung. Wo einst das Rathaus stand, verschandelt jetzt ein „moderner Zweckbau“ die Innenstadt. Das ehemalige und so erfolglose Karstadt Gebäude bietet einen trostlosen Anblick und der auf großen Tafeln gezeigte Sanierungsplan lässt keinen Raum für rheinische Gemütlichkeit. Der Rundgang endete in der beeindruckenden Basilika St. Martin. Hier trennten wir uns von unserem Stadtführer, dem so mancher Teilnehmer noch gerne länger zugehört hätte. Bingen strotzt nicht mit viel und offensichtlichem Altertum. Hier liegen die Schätze im Verborgenen und man muss sie entdecken oder man bekommt sie, so wie wir, gezeigt.

 Zum wärmenden und stärkenden Abschluss begab sich die interessierte Gruppe dann noch ins Traditionshaus Café Röthgen. Bei Kaffee und Kuchen war man sich einig, dass auch diese KulTour am nebligen Totensonntag wieder gelohnt hat.

 

 

 

   

 

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Kids tauchen ab    08.2014

Koralletaucher veranstalten wieder Schnorchelkurs für Ingelheimer Ferienkinder

Während der Sommerferien veranstaltete der Tauchclub Koralle Ingelheim e.V regelmäßig seinen Kinderschnorchelkurs für die Ingelheimer Ferienkinder. Begonnen hatte alles im alten Ingelheimer Freibad Mitte der 80iger Jahre. Seit dem Jahr 2008 findet die Veranstaltung jährlich in der Rheinwelle statt. So auch in diesem Jahr. Zwölf Kinder schnorchelten und tauchten an 3 Abenden mit steigendem Interesse und fieberten auf den 3 Abend hin. Denn an diesem Abend wartet der Höhepunkt der Veranstaltung auf die Kinder. Nach sorgfältiger Einweisung in die Schnorcheltechnik und das Schwimmen mit Flossen, absolvierten die jungen Tauchanwärter Übungen wie schnorcheln in verschiedenen Schwimmlagen, Strecken- Zeit- und Tieftauchen. Auch das Abschleppen eines erschöpften Partners stand auf dem Programm. Am letzten Abend war es dann soweit. Nachdem alle Übungen noch einmal abgeprüft und selbstverständlich mit Bravour von jedem gemeistert wurden, war es dann soweit. Jedes Kind durfte gemeinsam mit den erfahrenen Tauchern der Koralle in die Tiefen der Rheinwelle abtauchen. Den Kindern und den Betreuern machte es sichtlich Spaß. Mit jedem Atemzug aus dem Tauchgerät bekamen die Kinder mehr Sicherheit und wollten am Ende gar nicht mehr aus dem Wasser. Die Sporttaucher der Koralle wurden belohnt durch die großen und freudigen Augen der Kids, die einmal die Rheinwelle aus einer ganz anderen Perspektive sehen konnten.

Natürlich steht für den Tauchclub schon fest, dass man die Aktivität in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und der Rheinwelle auch im nächsten Jahr fortsetzen will.
W.Marx

 

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Die KKM rockt die Schlosshalle

Ein Konzert der ganz besonderen Art, unterstützt von den Koralletauchern…… ;-)

KKM steht für katholische Kirchen Musik und was hat das mit den Koralle Tauchern zu tun? Ich hatte bereits berichtet von dem unglaublichen Fotoshooting in der Rheinwelle. Koralle Taucher unterstützten die Aktion und trugen maßgeblich zum Gelingen des Plakatfotos bei.  http://www.kkm-gau-algesheim.de/

 Allein das Engagement der Orchestermitglieder und des Dirigenten, der sogar mit dem fertigen Plakat bei uns zu Hause vorbeikam, machte uns neugierig. Was wird das wohl sein, wahrscheinlich gähnend langweilig, verstaubt, ü 70 Publikum, und dann noch am Sonntagabend den Tatort verpassen. Aber man(n und Frau) ist/sind ja neugierig und ..ok, wir hatten Freikarten und der Tatort wird eh wiederholt.

Beim Durchfahren von Gau-Algesheim hatte man schon den Eindruck alle Einwohner sind auf einem Sternmarsch zur Schloss Ardeck-Halle. Das ist halt Gau-Algesheim, immer aktiv. Als wir dann am Ort des Geschehens eintrafen, waren wir positiv überrascht. Gemischtes Publikum jung bis alt, herausgeputzt bis leger. Die Halle nicht nur einfach bestuhlt, nein, reservierte Plätze an ordentlich hergerichteten Tischen mit Blümchen und für jeden gab es ein Programm. Das ganze hatte einen durchaus festlichen Charakter.

Und dann ging es los. Die kamen nicht einfach auf die Bühne, die flossen förmlich von hinten nach vorne durch ihr Publikum und wurden von Kennern der Szene fast euphorisch begrüßt. Keine Ahnung wie viele Musiker das waren 30…40?  Ich dachte ich bin hier irgendwie im falschen Film. Nein, denn was dann kam war fast wie Kino, aber ganz großes Kino. Eingeleitet „Mittelalter trifft Heavy Metal“ gefolgt von Filmmusik von Moby Dick mit Bildern und kurzen Clips auf der Leinwand hinter der Bühne. Einfach Klasse, sehr kurzweilig.

Die Rhapsody in Blue von Gershwin trieb mir die Gänsehaut den Rücken rauf und runter. Die Solistin Stefanie Wolters am Flügel zog mit ihrer virtuosen Interpretation alle in ihren Bann. Die Musiker der KKM setzten gezielt Akzente und machten das Stück zu einem echten Ohrenschmaus und zu meinem Favorit.

 Die Pause kam viel zu schnell. Zu meiner Begeisterung und Kurzweil lief das „Making of“ des Plakatfotos. Das Fotoshooting in der Rheinwelle. Was für eine coole Nummer.

Nur nochmal zu Erinnerung, alles Amateure und die Darbietung der Filmmusiken von Star Treck und Fluch der Karibik durch die Jugenabteilung lässt auf lange Kontinuität des bereits 125 Jahre jungen Orchesters hoffen.

Etwas bizarr mutete der Auftritt eines Alphorn spielenden Musiklehrers an. Aber genau das ist die Masche des kreativen Kopfes der Gruppe. XX. Hoffmann, der Dirigent hat immer eine neue Überraschung parat.

Zum guten, fast zu schnellen Schluss gab es noch Unterstützung von einem Udo Jürgens „Double“. Anfangs dachte ich, das kann nicht sein, das geht voll in……..nein, ging es nicht. Fast authentisch dargeboten, aber mit dem nötigen Respekt vor dem Original, und perfekt intoniert vom Orchester kam die Halle in Wallung. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich zur großen Udo Jürgens Gala im Takt mitwippte.

Das Ende war wie der Anfang. Der euphorische Applaus hat das Orchester förmlich aus der Halle getragen. Fast waren wir froh über diese Art des schnellen Endes, wer weiß wie viele Zugaben die Fangemeinde gefordert hätte.

Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Klimawandel“ statt. Ich glaube ich weiß was Stefan  Hofmann damit gemeint hat. Meine Vorstellung von Kirchenmusik hat sich jedenfalls gründlich gewandelt. 2015 am29. März werden wir wieder in Gau-Algesheim sein….wir sind gespannt was ihnen dann eingefallen ist.

 W. Marx

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Tuba taucht ab oder Trompetenfische in der Rheinwelle   02.2014

Es war schon etwas schräg, was sich da an einem Sonntagmorgen im Februar in der Rheinwelle abspielte.

Aber mal von Anfang an. „Schatz da hat vorhin einer angerufen, der braucht Blei“. „Hä“ „Ja von der Kirchenmusik in Gau-Algesheim“ . Die Zeit der Rauschmittel ist schon lange vorbei. Bevor ich weiter über die Zurechnungsfähigkeit meiner lieben Frau nachdenken konnte, klingelte das Telefon. „das ist er wieder….“. Ok, Dirigent der katholischen Kirchenmusik Gau-Algesheim braucht Blei…für was..für ein Fotoshooting Unterwasser!?! (Hat der vielleicht was geraucht). Natürlich habe ich Blei, aber bitte nochmal zum mit verstehen, für was?? Es hat einen Moment gedauert, aber der Mensch am Ende der Leitung konnte mich dann doch für seine Idee gewinnen, weil völlig abgedreht. Die Idee war, für ein Konzert der Musiker ein Plakat zu gestalten auf dem den Bläsern das Wasser über dem Kopf steht wegen der Klimaerwärmung, sie aber nicht aufgeben und immer noch täterätäää. Uff, kapiert? Einfach nochmal lesen. Mir ging es ähnlich und Stephan hatte wohl auch seine Probleme als ich ihn fragte , ob er mitmacht. Einmal verstanden, waren wir aber begeistert von der Idee. Noch mehr beeindruckte uns aber die Naivität mit der die Gruppe an die Sache ging. Da fragen wir mal die Taucher nach Blei damit wir die Bläser versenken können und dann kann unser Fotograf mit der neu erworbenen Unterwasserkamera ein paar Bilder schießen. Das war jetzt kein Spaß.

Ich habe dann mal was von Druckausgleich und Luftanhalten etc. erzählt. Da wurde mein Gesprächspartner etwas nachdenklich. Ok, die Sache gefiel mir gut und ich empfand das Ganze als Herausforderung. Die Aufgabe „ Ein Gruppenfoto von min. 6 Blasmusikanten samt Dirigent auf dem Beckenboden der Rheinwelle.“ Scheinbar war der Bademeister der Gruppe auch wohlgesonnen und so hatten wir Sonntags von 8 bis 10 Uhr das Bad für uns alleine. Den Fotograf  habe ich Montagsabends in einem Schnellkurs im tiefen Becken erfolgreich und schmerzfrei mit Flasche ausgerüstet versenkt, sodass er wenigstens schon mal wusste was auf ihn zukommt. Gut, dass ich eine 2. Brille dabei hatte. Er glaubte es geht ohne…..

Dann war es soweit. Sonntagmorgen 8.00 Uhr Treffpunkt Rheinwelle. Eine lustige Gruppe von Musikern und zwei müde Koralletaucher schleppten in Expeditionsmanier Material ins Bad. 3 komplette Tauchausrüstungen, Fotozubehör, Blei in großen Mengen und—Blechblasinstrumente!

Man schaue sich einfach die Bilder an. Zwei Stunden später hatten wir alles im Kasten. Alle hatten einen Heidenspaß (auch wenn es sich um Katholiken handelt) und am Ende kam auch was Brauchbares dabei raus. Die teilnehmenden Musiker haben ihre Sache richtig gut gemacht. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft die abgetaucht sind. Sie haben alle durchgehalten und ohne sichtbare Schäden die Übung beendet.  Super Gruppe…

Ein einzigartiges Erlebnis mit Tuba in der Rheinwelle….ich grinse innerlich immer noch wenn ich daran denke.
W.M.

 

 

 

 

 

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Tauchclub Koralle Ingelheim e.V. spendet für Kinderhilfe auf den Phillipinen:

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier des Tauchclubs wurde spontan eine Sammlung für die Opfer des Hurrikan auf den Phillipinen durchgeführt. Der Vorsitzende Winfried Marx bat die Mitglieder um Unterstützung für die von der Katastrophe besonders betroffenen Kinder.Für viel Taucher sind die Phillipinen eines der Top Urlaubs- und Tauchziele. Jetzt sei es an der Zeit wenigstens ein bisschen Glück in Form einer Spende zurückzugeben. Die gesammelte Spende wurde vom Vorstand aufgestockt, sodass man am Ende 400 Euro auf das Spendenkonto der  Kinderhilfe Phillipinen e.V. Mainz überweisen konnte.

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 KulTour 2013- Auf den Spuren der Römer in Mainz

 

Zum 5. Mal hatte der Tauchclub Koralle auch in diesem Jahr seine Mitglieder zur KulTour eingeladen. Wie der Name der Veranstaltung erahnen lässt, ist es eine kleine Tour oder ein Spaziergang gewürzt mit einer ordentlichen Prise Kultur. In diesem Jahr wurde aus dem reichhaltigen Angebot der Stadt Mainz eine Besichtigung des Museums für antike Schifffahrt mit anschließender Tour zu den Höhepunkten  römischen Lebens in Mainz angeboten.

Die Gruppe von insgesamt 20 Personen traf sich an dem zunächst wettermäßig noch freundlichen Totensonntag pünktlich um 14 Uhr vor dem Schifffahrtsmuseum. Nach kurzer Begrüßung im Eingangsbereich durch unseren Führer Herrn Stiegelmaier ging es ein paar Stufen hinab und wir fanden uns im römischen Mainz wieder. Wir gewannen einen guten Eindruck in die römische Schiffsbaukunst am Rheinufer und lernten viel über die Bauweise und den Einsatz der Schiffe, deren Überreste einst beim Bau eines Hotels in Mainz gefunden wurden. Neben den original Fundstücken gibt es auch beeindruckende 1:1 Nachbauten zu bestaunen. Leider ist das Fotografieren im Museum nicht erlaubt. So können wir nicht mit Bildern dienen. Wer also nicht die Möglichkeit hatte teilzunehmen, der sollte unbedingt mal einen Ausflug dorthin machen.

Nach dem Museum ging es nach Draußen. Zwischenzeitlich hatte sich die Sonne  verzogen und ein unangenehmer kalter Wind zog auf. Unbeeindruckt davon führte uns unser gut informierter Guide hinauf hinter den ehemaligen Süd-Bahnhof. Spätestens jetzt wurde dem Letzten klar, warum aus dem schnöden Süd-Bahnhof jetzt der „Bahnhof römisches Theater“ wurde. Hinter dem Bahnhof erheben sich nämlich die Reste des größten römischen Theaters. Das Theater war eine im Halbkreis gebaute Tribüne mit einen Bühnenhaus  dessen Ausdehnung ca. 160 Meter hatte und ursprünglich genau da stand wo nun der Bahnsteig entlang läuft. Auf einer Skizze zeigte uns Herr Stiegelmeier wie das Theater ausgesehen haben könnte. Erst da ließ sich das Ausmaß der Anlage abschätzen.

Über einen Fußweg ging es weiter zum Drususstein auf dem Gelände der Zitadelle. Der Drususstein ist eigentlich kein Stein, sondern ein Turm, der ein Scheingrab für den römischen Feldherrn Drusus darstellt.

Von hier oben gibt es einen guten Blick über die Stadt Mainz, die unser Führer nutzte, um uns die Ausdehnung des römischen Mainz zu zeigen.

Weiter ging es über den Windmühlenberg. Hier gab es die Reste einer römischen „Badeanstalt“ zu sehen. Es wurde uns an Hand einer Skizze erklärt wie die Aufteilung der Anlage war. Beim Hinweis auf das Warmwasserbeckens wäre der ein oder andere sicher gerne in die Skizze hineingeschlüpft. Zwischenzeitlich war es nämlich ungemütlich kalt geworden.

Mit etwas schnellerem Schritt begab sich die Gruppe dann Richtung Kästrich zu den Resten eine römischen Tores. Im weiteren etwas beschleunigten Ablaufs, gab es Richtung Kupferbergterassen noch beeindruckende Reste der Stadtmauer zu bestaunen.

Pünktlich zum Ende des Rundgangs, mittlerweile war es 16.30 Uhr, fing es an zu regnen und es wurde richtig ungemütlich.

Wir verabschiedeten uns an dieser Stelle von dem sehr kompetenten Herrn Stiegelmaier, der uns diesen interessanten und abwechslungsreichen Nachmittag ermöglichte.

Mit sprichwörtlich „wehenden Fahnen“ flüchtete die Gruppe in die Mainzer Altstadt in den Augustinerkeller, um bei wärmenden Getränken die „Nachbesprechung“ abzuhalten. Schnell war man sich einig, dass auch die 5. KulTour eine lohnenswerte Veranstaltung im festen Jahresprogramm der Koralle war. Grund genug für die Organisatoren sich schon jetzt Gedanke zur KulTour 2014 zu machen.

Winni Marx

 
 
 


 

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Sommerfest der Korallen im Sept. 2013

Ein Sommerfest im September kann schon mal gründlich ins Wasser fallen. Bei den derzeitigen Wetterverhältnissen sogar mit recht großer Wahrscheinlichkeit. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass es am Sonntag eben nicht so kam. Scheinbar hatten wir eine „Schlechtwetterlücke“ erwischt und die Götter waren uns gnädig. Wie in den letzten Jahren fand das Sommerfest an der DLRG Station am Rhein statt. Es ist immer wieder eine gern besuchte Veranstaltung, weil man in ungezwungener und lockerer Atmosphäre Mitglieder trifft, die man sonst weniger sieht, die aber dem Verein trotzdem eng verbunden sind. Man kann schon sagen, dass es ist ein Generationentreff ist. Nette Gespräche, leckeres vom Grill und ein verspätetes Rheinschwimmen machten den Mittag zu einer runden Sache. Und als uns Petrus dann noch am späten Nachmittag die Rheinkulisse in ein warmes Sonnenlicht hüllte, waren alle zufrieden, dass sie trotz der schlechten Wettervorhersage den Weg zum Rhein gemacht hatten.   W.M.

   

 


bulletSüßwasserquallen sind wieder da ....

     Da sind sie wieder in unserem "Haus- und Hofsee" (möchte nicht namentlich genannt werden :-)) :  Süßwasserquallen  , aufgenommen beim letzten Tauchgang:
     Hier der Link zum kleinen YouTube-Video:

      http://www.youtube.com/watch?v=dJv-uyGpe1c

     St.B.

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Alle Jahre wieder... im Juli 2013

Ingelheimer Tauchclub Koralle bringt Kindern die ersten Flossenschläge bei

Im Rahmen des Ingelheimer Ferienpass Programms hat der Tauchclub Koralle Ingelheim e.V. wieder seinen Schnorchelkurs veranstaltet. An drei Abenden bekamen Kinder aus Ingelheim und Umgebung die Möglichkeit unter der Anleitung erfahrener Taucher die Grundkenntnisse des Schnorchelns  und Flossenschwimmens zu erlernen und zu üben. Neben Flossenschwimmen in den verschiedensten Lagen wurden Streckentauchen und auch Zeittauchen geübt. Auch das Abschleppen eine erschöpften Freundes oder sogar des Papas lernten die Kids. Der Höhepunkt für die kleinen Wasserratten war aber sicher am Ende des Kurses ein kleiner Tauchgang mit Tauchgerät durch den tiefen Bereich der Rheinwelle. Nicht nur den Kindern machte der Kurs Spass. Die großen Augen der Kids und die Begeisterung nach dem Auftauchen ist für die erfahrenen Helfer des Tauchclubs Dank und Anerkennung genug. Der Schnorchelkurs ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Ingelheimer Ferienpass-Programms. Schon jetzt steht fest, dass die ehrenamtlichen Helfer auch im nächsten Jahr wieder den Kurs anbieten werden.  W.Marx

             
             


Bericht aus der "Allgemeinen Zeitung" vom 31.7.2013
 

bulletAusflug nach Siegburg  am 24.03.2013

Draußen wehte ein bitter kalter Wind, der Himmel war bedeckt. Kein Wetter, bei dem man über einen Tauchgang in Deutschland nachdenkt. Die Lösung für Stickstoffjunkies und Überdruckabhängige heißt: Indoor  Diving. In unserem Fall, ganz konkret das Dive4Life  http://www.dive4life.de/  in Siegburg.

Im immerhin 20 m tiefen Tauchbecken hat sogar der Tauchcomputer was zu tun und fängt an die Nullzeit herunterzurechnen. Bei, zumindest stellt das der Computer fest, 26°C Wassertemperatur tummelt sich da halb Europa in Siegburg. Manchmal hat man das Gefühl, im Urlaub zu sein. Ich höre holländische, belgische und französische Gespräche und Anweisungen der Tauchschulen und Tauchgruppen. Alle wollen nur eins: Tauchen. Ob es Ausbildung, das Testen neuer Ausrüstung oder einfach nur Spaß ist, geht es trotz der hohen Taucherdichte Unterwasser recht geordnet zu. Ja es ist voll, aber es ist halt auch Wochenende und da kommen sie eben alle, incl. uns. Mit 6 Tauchern gehörten wir zu den kleineren Gruppen. Wir haben 3 gemütliche Tauchgänge gemacht. Kein Stress beim raus und rein in Becken, sieht man mal von den kurzen Staus an der Treppe ab. Aber wir hatten es ja nicht eilig. Das Dive4Live Team sieht das mit dem Zeitfenster, in dem man taucht, nicht ganz so eng, Hauptsache keine Hektik.

Für uns Teilnehmer waren es die ersten Tauchgänge in diesem Jahr. Die Winterpause hat uns nicht geschadet, sieht man von dem ein oder anderen etwas schwergängigen Reißverschluss ab, was ab er nicht auf ein technisches Problem zurückzuführen ist. Genauso entspannt wie wir getaucht haben sind wir auch die 160 Kilometer wieder nach Hause gefahren.

Sicher eine Veranstaltung, die wir in der nächsten Wintersaison wieder anbieten werden

W.Marx

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Korallen feiern Weihnachten am 1.12.2012

Die Gastro-Scouts des Tauchclubs hatten wieder ganze Arbeit geleistet. Bereits im vergangenen Winter hatte die Suche für die Weihnachtsfeier 2012 begonnen. Ein Restaurant mit geeignet großem Raum, in nettem Ambiente, natürlich einem sehr guten Speisenangebot und das Ganze noch im Einzugsgebiet des Tauchclubs sollte es sein. Fündig wurde man in Bingen. Direkt am Rheinufer liegt die Vinothek. Die Räumlichkeit hat genau die richtige Größe und die Lage direkt am Wasser komplettiert das einzigartige Ambiente.

Seitens der Gastronomie war alles vorhanden für einen gelungenen Abend. Für ein unterhaltsames Programm sorgten die Ehrung der langjährigen Mitglieder und ganz besonders die Präsentation der Vereinsmeisterschaften.

Die Jubilare haben den Club 40 bzw. 25 Jahre aktiv unterstützt. Der Vorsitzende ehrte in einer kleinen Laudatio die Verdienste der Geehrten und übergab Urkunde und Weinpräsent.

Darauf hatten alle gewartet- die Präsentation der Vereinsmeisterschaften. In gewohnt unterhaltsamer Form führte Michael Spallek durch den Wettbewerb. Erklärte die geforderten praktischen Übungen und erläuterten die teils nicht ganz ernst gemeinten Fragen des theoretischen Teils. Alles belegt mit entsprechenden Fotos von Über - und Unterwasser.  Ganz besonderen Anklang fand die filmische Dokumentation des künstlerisch-kreativen Teils. Im Paar sollte das Thema „Tanz der Vampire“ choreografisch Unterwasser umgesetzt werden. So manche anwesende Dame quietschte vor Entzücken angesichts der eleganten und ästhetischen Interpretation des Themas durch ihren Helden. Geschmeidig umwarben sich die athletischen Körper frei von störender Schwerkraft bis zu finalen Biss, um sich dann durch die entsprechende Körpersprache als Opfer oder Vampir zu entlarven.

Natürlich wurden am Ende des Vortrags die Teilnehmer mit Urkunden und Pokalen geehrt. Sieger der Herzen waren alle Teilnehmer, weil sie der gesamten Fangemeinde einen großen Spaß bereiteten.

Angeregte Gespräche bei hervorragenden regionalen Weinen rundeten den Abend ab. Die gesamte Korallengemeinde war  sich einig und lobte Ort und Veranstalter gleichermaßen.

Schon jetzt darf man gespannt sein, was die Gastro-Scouts für 2013 erkunden werden, denn nach der Feier ist vor der Feier.

Vinothek Bingen               

Ein Bericht von W. (Winni) Marx